Krankenhaustagegeld ohne Gesundheitsfragen

Eine Krankenhaustagegeldversicherung benötigt man, um die Kosten die rund um einen Krankenhausaufenthalt anfallen, abzufedern. Aber nicht jeder bekommt so eine Versicherung, gerade Menschen die chronisch krank sind oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen haben, bleiben von diesem Schutz oft ausgeschlossen. Für diesen Kundenkreis gibt es diese Versicherungen gegen einen Aufpreis auch ohne Gesundheitsprüfung.

Kommt es dann zu einem Krankenhausaufenthalt, benötigt man zur Abwicklung eine Bescheinigung des Stationsarztes, mit Angabe der Patientendaten und der Aufenthaltsdauer. Der Vermerk der Diagnose ist hier nicht erforderlich. Es sollte darauf geachtet werden, dass auch keine Diagnosenschlüssel aufgelistet sind. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Auch wenn die Versicherung keine Gesundheitsfragen stellt, würde man ihr damit aber trotzdem Daten an die Hand geben und riskieren, dass die Versicherung schnell gekündigt wird, es hat ja vermutlich einen Grund dass man eine solche Police gewählt hat.

Wichtig ist zu wissen, dass der Stationsarzt für das Ausstellen der Bescheinigung eine Gebühr verlangen kann. Beim Aufenthalt in einem großen deutschen Universitätsklinikum ist hier eine Gebühr von Euro 25,00 angefallen, die aus eigener Tasche gezahlt werden müssen und auch von keiner Seite ersetzt werden. Der Grund dafür ist, dass diese Bescheinigung keine Kassenleistung ist.
Die Bescheinigung wird dann an das Versicherungsunternehmen gefaxt und diese wird den fälligen Betrag dann auszahlen. Eine solche Versicherung wird in Deutschland nur von wenigen Unternehmen angeboten.

 

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