Motorradversicherung

bmw-92442_1280Motorradfahren gibt ein Gefühl von Freiheit – das ist unter Motorradfahrern unstrittig. In einem Punkt ist diese Freiheit allerdings eingegrenzt. Vor dem Fahrspaß kommt die Versicherung. Wie auch beim Auto fahren muss der Besitzer des Fahrzeugs mindestens ein Haftpflichtversicherung vorweisen. Der Gesetzgber will mit dieser Versicherungspflicht sicherstellen, dass Schäden Dritter finanziell ausreichend abgedeckt werden. Eine Motorradversicherung dient also in erster Linie der Absicherung anderer Verkehrsteilnehmer und soll Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern. Das Fahren eines Fahrzeugs ohne Haftpflichtversicherung kann neben der Außerbetriebsetzung des Motorrads oder Quads zu einem Verlust der Fahrerlaubnis und einem Ordnungsgeld führen.

Soviel zur Pflicht. Die Kür der Motorradversicherung ist die Abdeckung von Schäden am eigenen Motorrad, sei es im Umfang einer Teil- oder Vollkaskoversicherung. Die Teilkasko deckt dabei Schäden zum Beispiel höherer Gewalt bei einem Unwetter oder nach Tierkollisionen ab. Die Vollkasko ist auch für die Regulierung selbstverursachter Schäden am eigenen Fahrzeug in Anspruch zu nehmen.

Die Beiträge richten sich in aller Regel nach der kW-Leistung des Fahrzeugs und den persönlichen Eigenschaften des Besitzers. Alter, Berufsstand und Fahrerfahrung finden in der Berechnung Beachtung. Mit einer Selbstbeteiligung können die Beitragssätze verringert werden. Eine Deckungssumme von 2-20 Millionen Euro für Personenschäden und bis zu 100 Millionen bei Sachschäden sind heute Standard. Aktuell liegen die Beiträge für Haftpflicht mit Vollkakso für eine BMW R 1100 mit 72 kW je nach persönlicher Einstufung in Schadensfreiheitsklasse und anderer Parameter bei 350 bis hin zu über 900 Euro. Die Unterschiede sind hier also beträchtlich. Ein Vergleich lohnt sich.

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