Versicherung ersetzt Cerankochfeld als Einzelfallentscheidung

Die erste Wohnung nach dem Studium musste zu einem gutem Preis gut ausgestattet sein. Somit wurde es eine 2-Raumwohnung mit Einbauküche. Nach 3 Jahren war es Zeit sich etwas Neues zu suchen. Aber bei der Wohnungsabgabe gab es Probleme. Zum einen war der Glaseinleger im Kühlschrank kaputt gegangen und zum anderen befand sich in einer Kochplatte des Cerankochfeldes ein kleiner Defekt.

Da es aber kein großer sichtbarer Riss war, wollte die Haftpflichtversicherung nicht zahlen. Es wurde argumentiert, dass dieser Defekt aufgrund schlechter Reinigung beziehungsweise falscher Benutzung entstanden ist. Außerdem konnte ich keine Fotos mehr beilegen. Dagegen wurden die Kosten für den Glaseinleger im Kühlschrank ohne Probleme übernommen. So verlangte der Mieter einen Schadensersatz von mehr als 200 Euro. Dabei beachte man, dass ich durchaus neue Cerankochfelder für 130 Euro fand. Eine andere Versicherung wie die Hausratversicherung oder Ähnliches konnte ich parallel nicht anfragen, da ich damals leider alle Versicherungen bei einem Anbieter abgeschlossen hatte und mir schon gesagt wurde, dass es keinen Sinn mache die andere Versicherung nehmen zu wollen.

Erst als mein persönlicher Ansprechpartner der Aachen Münchener mehrmals mit dem zuständigen Mitarbeiter der Schadenregulierung sprach und auch schriftlich versicherte, dass es durchaus möglich wäre, dass auch Risse, wenn vielleicht kleinere, im Kochfeld entstanden sind, wurden mir die Kosten auch für das Cerankochfeld erstattet. Es wurde aber eindeutig darauf hingewiesen, dass dies eine Einzelfallentscheidung wäre und dass es keinen Anspruch gebe sich auf diese Entscheidung zu beziehen, falls es in der Zunkuft ähnliche Versicherungsfälle geben sollte.

Ich finde es fraglich, ob ich ohne meinen Berater eine Chance gehabt hätte und deshalb ist es wirklich ein Pluspunkt, wenn man einen persönlichen Ansprechpartner für seine Versicherungsangelegenheiten hat und wenn dieser auch noch engagiert ist. Ein Honorar für seinen Einsatz und die Korrespondenz verlangte er nicht.

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