Wie Eltern ihre Kinder am besten versichern

Wenn ein Kind in die Familie kommt, ist das generell eine große Umstellung für die Eltern, die natürlich nur das Beste für ihren Kleinen im Sinn haben. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig um eine individuelle Absicherung kümmern, denn Gefahren lauern überall und sollten mit entsprechendem Schutz abgewehrt werden.

Ein absolutes Musthave unter den Versicherungen für Kinder ist die private Haftpflichtversicherung. Damit sind sämtliche Schäden, die Ihr Nachwuchs anrichtet, gedeckt. Abschließen sollten Sie die Police bereits, sobald Ihr Nachwuchs krabbelt, denn schon dann sind Tischdecken oder Vasen am Boden in Gefahr Unheil auszulösen. Wenn Sie selbst bereits eine Privathaftpflichtversicherung haben, besteht die Möglichkeit um einen Aufpreis von 10 bis 15 Euro einen Versicherungsschutz für Ihr Kind einfach dazu zu nehmen.

Auch eine Kranken- und eine Pflegepflichtversicherung für Kinder macht Sinn. Sollten Sie als Eltern oder auch als ledige Mutter gesetzlich krankenversichert sein, so gibt es meist die Option einer beitragsfreien Familienversicherung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenkasse. Wenn Sie privat versichert sind, wird der sogenannte Kontrahierungszwang schlagend. Dieser bedeutet nichts anderes, als dass Ihr Kind bei der gleichen privaten Krankenversicherung in den gleichen Tarifen versichert sein muss wie Sie selbst. Die Aufnahme in die Police muss innerhalb der ersten zwei Lebensmonate des Nachwuchses erfolgen, ansonsten müssen Sie mit Ihrem Baby zur Gesundheitsprüfung.

Was eine Unfallversicherung für Ihr Kind betrifft, so ist diese immens wichtig. Vor allem aber sollte sie die Invaliditätsleistung, also die Zahlung von Pflegegeld oder Rente bei bleibenden Schäden, enthalten. Möchten Sie Ihr Kind diesbezüglich versichern, ist dies über Ihren eigenen Unfallversicherungsschutz oder in einem eigenen Vertrag möglich. Achten Sie darauf, dass die Invaliditätssumme, die Sie in der Police vereinbaren, höher ist als bei Erwachsenen. Da Kinder ja noch einen größeren Teil Ihres Lebens vor sich haben, muss das Geld aus der Versicherungsleistung für die Versorgung unter Umständen länger reichen.

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